„Komma Feiern!“ Begegnungsfest zum Jahresausklang war ein voller Erfolg

Fest bildete den Abschluss der „Komma“-Reihe in Altenessen

18. Dezember 2018 Gefährdetenhilfe

Komma feiern!“ so lautete der Titel des großen Begegnungsfestes zum Jahresausklang im Treffpunkt Süd an der Erbslöhstraße.

Gemeinsam blickten die Besucher und die zahlreichen engagierten Gruppen, die regelmäßig im Treffpunkt Süd zusammenfinden, auf die Highlights des vergangenen Jahres zurück. Das Fest bildete den Abschluss der „Komma“-Reihe in Altenessen (Komma mitmachen, Komma aufpassen, Komma quatschen, Komma anne Gladbecker, ……), mit dem Ziel durch gemeinsame künstlerische Aktionen den Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken. Gefeiert wurde mit etwa 200 Gästen. Dabei wurde viel gelacht und über das gemeinsam Erlebte gesprochen. Das Besondere bei diesem Fest war jedoch, dass die Begegnung der unterschiedlichsten Menschen im wahrsten Sinne des Wortes an erster Stelle stand. Neben der arabischen Frauengruppe, die ein schmackhaftes Buffet für alle Besucher zauberte, kamen u.a. auch Senioren und Seniorinnen der internationalen Seniorenbegegnungsstätte der AWO Essen e.V. sowie Bewohner der Wohngruppe der evangelischen Stiftung Hephata in der Rad-hoffstraße und die regelmäßigen Besucher des offenen Treffs bei diesem Fest zusam-men. Auch für Familien und Kunstinteressierte wurde an diesem Nachmittag viel gebo-ten. So gab es eine Kunstausstellung, die die entstanden Werke des Projektes „Komma zeichnen“ präsentierte, dass in Kooperation mit dem Künstler Rich (Ryszard) Fojcik (Krea-tivschule Rich) im vergangenen Sommer durchgeführt wurde. Zu sehen waren auch Fotografien des letzten Jahres von unterschiedlichen Nachbarschaftstreffen z.B. „Komma quatschen“ und „Komma anne Gladbecker“. Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil trugen mit ihrer Performance zur großartigen Unterhaltung der Gäste bei. Dies zeigte sich zum einen in einem lebhaften Auftritt der Hip-Hop-Tanzgruppe „get your Flow – Hip-Hop meets you“, welche regelmäßig im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der cse gGmbh und des Jugendamts der Stadt Essen auf der Zeche Carl probt. Zum anderen begeisterte die musikalische Darbietung einer jungen Gitarrengruppe vom Zukunft Bildungswerk re-gelrecht alle Zuhörer des Abends.

Das Fazit dieses Tages ist eindeutig: Begegnungsorte wie der Treffpunkt Süd, an denen sich Hiesige und Zugezogene begegnen können, wo sie gemeinsam arbeiten, vielseitige Informationen und Beratung erhalten, lernen, Spaß haben oder sich für die Gemeinschaft einsetzen, sind Orte, an denen jede und jeder willkommen ist. Hier kommt es auf das Miteinander und nicht auf die Herkunft an. Die Wichtigkeit des Treffpunkts Süd für den Zusammenhalt im Stadtteil betonte in seiner Begrüßungsrede der Bezirksbürgermeister Hans-Wilhelm Zwiehoff, indem er sagte: „Hauptsache du bist hier Mensch“. Ein solcher Ort leistet damit einen erheblichen Beitrag für ein gutes Miteinander im Quartier und die Chance, anderen Menschen auf leichte Art und Weise zu begegnen. Auch der Leiter der Bezirksstelle, Sebastian Klören, und Lisa Kühlem, die Stabstelle Integration im Bezirk V ha-ben die Anwesenden begrüßt und die Bedeutsamkeit der interkulturellen Projekte und Angebote sowie der Arbeit der ehrenamtlichen Herlfer und Helferinnen im Stadtteil her-vorgehoben.  

Dass dieses Fest - so wie es stattgefunden hat - überhaupt möglich war, verdankt es vie-len ehrenamtlich Aktiven aus dem Treffpunkt Süd, den hauptamtlich Beschäftigten des Fachbereichs Integration und Migration der cse gGmbH, dem Jugendamt der Stadt Essen und dem ISSAB sowie der (finanziellen) Unterstützung durch das Strategiekonzept zur In-tegration der Stadt Essen.