Ruhrgebietskonferenz Pflege

cse bei Arbeitgeberinitiative dabei

10. April 2019 Pflege

cse bei der „Ruhrgebietskonferenz Pflege“ dabei: 40 öffentliche und private Pflegeunternehmen im Ruhrgebiet haben sich zusammengeschlossen, um als verbands- und trägerübergreifende, unabhängige Arbeitgeberinitiative die gemeinsame Stimme über die Grenzen der Städte hinaus zu sein.

40 öffentliche und private Pflegeunternehmen im Ruhrgebiet haben sich zur „Ruhrgebietskonferenz Pflege“ zusammengeschlossen. Als verbands- und trägerübergreifende, unabhängige Arbeitgeberinitiative repräsentieren sie mehr als 15.000 Mitarbeitende und sind die gemeinsame Stimme über die Grenzen der Städte hinaus. Die cse mit ihren sechs ambulanten Pflegezentren und der stationären Pflege des Caritas-Stift Lambertus ist Mitglied der Initiative und engagiert sich von Anfang an in diesem Kreis.

Claudia Mandrysch, Geschäftsführerin der cse gGmbH, ist stolz auf diesen Zusammenschluss: „Der Fachkräftemangel und die Finanzierung in der Pflege sind Themen, die uns als Anbieter mit ambulanten Pflegezentren und stationärer Pflege in Essen stark beschäftigen. Die Initiative ‚Ruhrgebietskonferenz Pflege‘ bietet die Chance gemeinsam auf das Thema hinzuweisen und über die städtischen Grenzen hinaus zusammenzuarbeiten. Gemeinsam können wir die Politik im Ruhrgebiet dazu bringen, das System zu verändern, damit es für die Menschen attraktiv wird und finanzielle Rahmenbedingungen verändert werden. Die Berufe in der Pflege sind höchst spezialisiert und eine sehr wichtige Ressource. Immer wieder höre ich von Mitarbeitenden, dass sie den Job gerne machen, weil er ihnen etwas zurückgibt. Ich hoffe, dass wir das mit einer gemeinsamen Stimme noch stärker vermitteln und mehr Menschen für diesen Beruf gewinnen können.“

Tanja Rutkowski, Fachbereichsleitung Pflege & Gesundheit bei der cse, ergänzt: „Aber auch wir als Arbeitgeber müssen unsere Hausaufgaben machen und ein attraktiver Arbeitgeber sein. In der cse bieten wir den Mitarbeitenden beispielsweise die Möglichkeit mit dem E-Bike in der ambulanten Pflege unterwegs zu sein. Wir zahlen nach Tarif und organisieren Mitarbeiterfeste, nehmen am Firmenlauf und beim Drachenbootrennen teil. All das sind kleine Schritte um dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen. Darüber hinaus gehen in den nächsten 10 Jahren viele Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand, auch das müssen wir auffangen. Auch unsere Angebote entwickeln wir ständig weiter, so überlegen wir schon jetzt neue Wohnkonzepte für die zukünftigen Alten. Dabei wollen wir den Quartiergedanken weiter umsetzen.“

www.ruhrgebietskonferenz-pflege.de